Urlaub im Ferienhaus

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten und daher kommt es immer auf die Art des Urlaubs an, die man machen möchte. Wer gerne mit der ganzen Familie incl. Hund in den Urlaub fahren möchte, sich gerne ungezwungen fühlt und gern Selbstversorger ist, ist in Dänemark bestens beraten.

Wer dann auch noch gern in der Natur spazieren geht oder sich auch bei schlechtem Wetter gut mit einem Buch zurückziehen kann oder den Bollerofen anwirft und sich dabei wohl fühlt (oder noch viel besser: auch bei schlechtem Wetter raus geht), dem sei das kleine Königreich wärmstens ans Herz gelegt.

Trotz alledem heißt das nicht, dass in Dänemark der Hund begraben ist.

Denn entlang der 7000 Km Küste [versuchen Sie mal die abzugehen ;-) ] gibt es auch einige Touristenhochburgen mit Ansammlungen von hunderten von Ferienhäusern. In den Ortskernen tobt dann schon ein bisschen das Leben und man kann sich sicher bis spät in die Nacht amüsieren - jeder so wie er mag. Einen "All Inclusive"-Urlaub wird man aber auch dort nicht finden. Man sollte deshalb schon die große Brieftasche mitnehmen, wenn man sich in den Lokalen und Bars amüsieren will.

Und eines sollte auch noch klargestellt werden: Eine Wettergarantie gibt es nicht! Man sollte also auch im Sommer damit rechnen, dass es kühl und regnerisch sein könnte. Aber dagegen kann man sich ja bekanntermaßen anziehen und es zeigt sich immer wieder, dass sich das Wetter schnell mal ändern kann.

Nichts desto trotz gibt es einiges zu unternehmen in Dänemark. Über das ganze Land sind viele Attraktionen verstreut - angefangen in der Landsmitte mit dem bekannten Legoland. Eigentlich ein Pflichtbesuch, wenn man dort ist - und erst recht wenn Kinder mit von der Partie sind. Es gibt aber auch viele kleine "Sehenswürdigkeiten". So ist es toll, wenn man in der Kerzenfabrik seine eigenen Kerzen "ziehen" kann oder in der Bolchekogerie bei der Herstellung von Bonbons zuschauen und selber mit anfassen kann. Es ist eigentlich alles auf den Familienurlaub ausgelegt und so verwundert es nicht, dass der gestresste Großstadtbewohner nebst Anhang und Hund gerne anreist, um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Sogar der Hund tobt ausgelassen und ohne Leine durch die Gegend, weil er endlich mal den Platz dazu hat.

Ferienhäuser gibt es dabei für wirklich jeden Geschmack - klein, etwas älter, sehr gemütlich und preiswert genauso wie neu, mit allem Schnickschnack ausgerüstet und dafür etwas teurer. Auch dazwischen ist das Angebot groß.

Da in den Ferienhäusern grundsätzlich Selbstversorgung angesagt ist, dürfte auch ein Blick auf die Versorgung interessant sein. Es gibt sogar in den allerkleinsten Ortschaften immer Lebensmittelgeschäfte, diese haben mitunter auch an Feiertagen abends bis 22 Uhr geöffnet. In dieser Hinsicht sind die Öffnungszeiten sehr flexibel gestaltet.

Die Preise für Grundnahrungsmittel sind in groben Zügen mit Deutschland zu vergleichen. Lediglich Alkoholika und Tabakwaren sind erheblich teurer, wobei man Bier und Wein immer noch kaufen kann, während "härtere Drogen" erheblich teurer sind, da diese mit der Luxussteuer belegt werden.

Lebensmittel braucht man eigentlich nicht mitzubringen. Es ist evtl. ratsam, haltbare Dinge wie Kaffee (der dänische Kaffee schmeckt zumindest mir nicht so gut!), Kondensmilch, Nudeln, und vielleicht auch das eine oder andere Tüten/Dosen-Produkt mitzunehmen. Oft ist bei diesen Produkten die Auswahl in den Supermärkten nicht mit der in deutschen Supermärkten vergleichbar.

In den größeren Ortschaften gibt es natürlich auch den unvermeidlichen ALDI Market. Nach wie vor ist die Währung die dänische Krone, der Euro wird allerdings im südlichen Dänemark an vielen Stellen akzeptiert. Je weiter man nach Norden fährt, umso seltener sind aber auch die Möglichkeiten, mit dem Euro zu zahlen.

Gästebuch

Letzte Änderung: