...das Schiff

Die Costa Atlantica ist im Jahr 2000 gebaut worden. Das ganze Schiff ist geprägt durch Szene aus Filmen von Federico Fellini, dem italienischen Regisseur, der für seine Filme mehrere Oscarnominierungen erhielt und in 1993 (kurz vor seinem Tod) auch einen Oskar für sein Lebenswerk zugesprochen bekam. Es macht einen sauberen und gepflegten Eindruck ständig findet sich irgendwo jemand, der putzt, streicht, fegt, saugt usw. Die 900 Mann starke Besatzung ist bunt gemischt und wir erfuhren während einer Informationsveranstaltung, dass es mehr als 70 Nationen an Bord gibt. So kamen unsere Cabin Steward und der Getränkekellner aus der dominikanischen Republik, der Chefkellner für unseren Tisch aus Peru, die Küchenbesatzung stammt mehrheitlich aus den Philippinen, während die Kräfte in der bordeigenen Wäscherei wie üblich aus China stammen.

Die Bordwährung auf unserer Tour war der Euro, das hängt aber davon ab, in welcher Gegend das Schiff unterwegs ist. Üblich ist außerdem noch der US-Dollar. Die Bordsprache war vorwiegend Englisch und Italienisch, da auf unserer Crew so viele Franzosen an Bord waren, sprachen aber auch viele Crew-Mitglieder Französisch,. Deutsch war hingegen seltener zu finden allerdings gab es sowohl an der Rezeption deutschsprachige Hostessen (2) als auch eine deutsche Reiseleiterin, die regelmäßige Informationsveranstaltungen machte.

Die Costa Atlantica bringt immerhin 85,700 BRT auf die Waage und das bei einer Länge von 292,50 m und 32,20 m Breite. Sie hat 8 Meter Tiefgang und ist insgesamt fast 60 Meter hoch. Ihre Höchstgeschwindigkeit sind 24 Knoten. Ein Knoten entspricht einer Seemeile pro Stunde, bei 24 Knoten ist das Schiff also etwa mit 44,5 km/h unterwegs.

Das Schiff fährt unter der Flagge von Liberia und verfügt über 15 Decks, von denen 12 für Passagiere zugänglich sind. Es gibt 1057 Kabinen und wenn alle Kabinen mit 2 Personen belegt sind, können demzufolge 2114 Passagiere untergebracht werden. Werden zusätzlich noch die Oberbetten voll belegt, ist Platz für 2680 Personen. Auf unserer Fahrt waren ca. 2200 Paxe an Bord, darunter ca. 1300 Franzosen, 600 Engländer, 200 Deutsche und ein paar Spanier und Engländer.

Auch altersmäßig war alles vertreten vom Säugling bis zu Menschen jenseits der 70. Mengenmäßig am meisten vertreten war die typische Mittelklasse so zwischen 40 und 60 Jahren aber auch einige jüngere Leute und Kinder. Für letztere ist an Bord ebenfalls gut gesorgt so gibt es für verschiedene Altersklassen verschiedene Betreuungsangebote. Die ganz kleinen (3-6 Jahre) treffen sich im Mini-Club, die 7-10jährigen im Maxi-Club, die 11-12 jährigen im Teen Junior-Club und die 13-18 jährigen im Teen-Club. Darüber hinaus gibt es einen Pool nur für Kinder, eine Video-Spiel-Lounge und im Restaurant ein Kinder-Menü. Zu keiner Zeit haben wir die Kinder als störend empfunden - im Gegenteil, die bunte Mischung an Bord hat uns sehr gut gefallen.

Darüber hinaus bietet das Schiff jeden erdenklichen Service es gibt eine gut ausgestattete Krankenstation (mehr dazu im eigentlichen Cruise Bericht), ein Dutzend Bars und Cafés, in denen man praktisch rund um die Uhr etwas zu Trinken bekommt. Neben dem Ristorante Tiziano, das sich über zwei Ebenen erstreckt, gibt es das Buffet-Restaurant Botticelli und die Pizzeria Napoli sowie das reservierungspflichtige Zuzahlrestaurant Club Atlantica. Neben dem Internet-Cafe und der Bibliothek, die Bücher in den meisten vertretenen Sprachen enthält, gibt es auch eine Kapelle, in der regelmäßig katholische Gottesdienste und ab und an auch Trauungen stattfinden. Außerdem gibt es ein Kunstgeschäft an Bord, das regelmäßig Ausstellungen veranstaltet und Originale verschiedenster Künstler versteigert und zum Kauf anbietet. Erwähnenswert ist auch das Casino Fortuna, in dem man zu unterschiedlichen Zeiten (aber immer nur, wenn das Schiff auf See ist) sein Geld an diversen Slot Machines, aber auch beim Würfeln, Black Jack, Poker oder Roulette aufs Spiel setzen kann. Tagsüber wird zusätzlich Bingo angeboten. Im Casino muss bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden die Costa-Card ist dort nicht gültig.

Auch ein Bummel über die Shopping Plaza, die ein umfangreiches Angebot an Costa-Artikeln sowie Kleidung, Uhren und Schmuck verschiedenster Couleur bereithält, ist durchaus lohnenswert. Leider ist das Angebot an Artikeln des täglichen Bedarfs (Sonnencreme etc.) etwas mager. Dafür gibt s umfangreiche Sonderverkäufe mit Rabatten, die z.B. den Kauf einer Uhr preislich interessant machen. In der Foto-Galerie kann man die Arbeit der überaus eifrigen und manchmal lästigen Bord-Fotografen bewundern leider sind die Fotos ziemlich teuer und die Qualität ist mitunter nur mittelmäßig. Ein Photo der Größe 15 x 21 kostet 7,75 Euro (das ist die Standard- Größe), ein Bild in 20 x 25 schlägt mit 13,95 Euro zu Buche. Im bordeigenen Reisebüro kann man sogleich die nächste Costa-Cruise buchen.

Für die Reinigung von Kleidung kann man die Wäscherei und den Bügelservice in Anspruch nehmen das hat sehr gut funktioniert und die Preise fanden wir akzeptabel (ein Herrenhemd 3,00 Euro, ein T-Shirt 1,80 Euro jeweils Waschen und Bügeln). Besonders gut gefallen hat uns ein Angebot am vorletzten Tag: Vor der Abreise gibt man bis zu 40 Kleidungsstücke in die Reinigung und bekommt sie zum Preis von 20 Euro pünktlich sauber und kofferfertig zusammengelegt zurückgeliefert. So hat man daheim nur noch ein wenig Bügelarbeit und der Wäscheberg reduziert sich auf ein erträgliches Maß.

Sportbegeisterte können neben dem Joggingparcours (270 m Länge) und dem Tennisplatz auch das FitnessCenter mit einer großen Auswahl an Geräten und zwei eigenen Whirlpools nutzen. Auch das WellnessCenter bietet umfangreiche Angebote allerdings auf dem üblichen recht hohen Preisniveau. Wir haben die Leistungen nicht in Anspruch genommen, da sie uns schlicht zu teuer waren (Beispiel: 160 Euro für eine 55-minütige Behandlung). Auf der Delphin Renaissance, mit der wir in 2004 unterwegs waren, war das erheblich preiswerter. Nagut, dafür war die Reise an sich erheblich teurer...

Neben dem bereits erwähnten Kinderpool gibt es zwei weitere Pools, an denen auch Animation geboten wird. Diese beiden Pools sind für jeden zugänglich. Ein weiterer Pool am Heck des Schiffes liegt eher ruhig da und ist für Kinder tabu. Einer der beiden Hauptpools verfügt über ein ausfahrbares Dach, das auch auf unserer Reise benutzt wurde. Darunter wird es dann sehr schnell schön warm und stickig. Zusätzlich findet sich ganz oben am Heck eine Wasserrutsche, die jeden Tag mehrmals geöffnet wird. Zur abendlichen Unterhaltung kann man im Theater Caruso die Show ansehen (es gibt nicht jeden Abend eine), in einer der zahlreichen Bars oder Lounges ein Getränk zu sich nehmen oder in Dantes Discothèque ordentlich abhotten.

Im ganzen Schiff herrscht Rauchverbot, mit Ausnahme entsprechend gekennzeichneter Flächen in einigen Bars und auf den Außendecks. Wir haben das als sehr angenehm empfunden. Alles, was tagsüber und abends auf dem Schiff los ist, wird in der today , dem Bordmagazin, verkündet. Es erscheint in mehreren Sprachen und findet sich am Vorabend in der Kabine. Zusätzlich erhält man in regelmäßigen Abständen Auszüge aus den aktuellen Tageszeitungen, um den Anschluss an die übrige Welt nicht zu verpassen, sowie Informationen zu Landgängen, Einkaufsmöglichkeiten an Land, Veranstaltungen an Bord und aktuelle Sonderangebote.

Das Zahlungsmittel an Bord ist die Costa-Card, die Endabrechnung begleicht man entweder per Kreditkarte (American Express, Master- oder Visa-Card). Das hat bei uns tadellos funktioniert, nachdem wir rausgefundenhatten, was zu tun ist. Einfach mit Kredikarte an einem der angekündigten Tage am Schalter melden (war bei uns auf Deck2, dort wo auch die Hostessen der jeweiligen Länder ihre Sprechstunde abgehalten haben) und sagen, dass man mit dieser Karte zahlen will. Die Daten werden notiert, verglichen (Reisepass mitnehmen!) und dann geht das seinen Gang.

Die Decks:
Deck 1: Luci Del Varieta
Es beherbergt neben den preiswertesten Kabinen die Krankenstation und die Apotheke. Außerdem die zweigeschossige Disco, die Main Gallery (beides hinten) sowie den Salon Corallo (vorne). Mitunter findet das Ausschiffen für Landgänge über Deck1 statt.
Deck 2: La Dolce Vita Deck
Das Hauptdeck mit dem großen Atrium und der Bar La dolce Vita bietet außerdem Zugang zum zweigeschossigen Hauptrestaurant Ristorante Tiziano (hinten), dem Casino Fortuna (mittig) sowie dem dreigeschossigen Theatro Caruso. Zwischen Casino und Theater finden sich noch der Salle a Carte, wo nach Herzenslust Karten gespielt werden kann.
Deck 3: La Strada Deck
Im Mittelpunkt des Schiffs findet sich hier die Photo Gallery mit einer großen Bilderausstellung. Dort kann man auch Postkarten kaufen und zum Versand geben. Postkarten kosten 1 Euro. Das Versenden kostet pro Karte ist mit 1,50 Euro nicht nur teuer, sondern die Postkarten wurden auch erst im Ausschiffungshafen aufgegeben ärgerlich, wenn man auf einen bestimmten Poststempel hofft. Im hinteren Teil des Schiffes kommt man hinter der Bar Paparazzi ins Restaurant, vorne durch die Via della Spiga Shops und das Café Florian ins Theater.
Deck 4: Roma Deck/ Deck 5: I Clowns Deck
Auf Deck 4 und 5 sind hautpsächlich Kabinen untergebracht, im vorderen beriech findet man Zugang zum Pinocchios (Kinderclub - Deck 5) und dem Mondo Virtuale (Videospiel-Lounge - Deck 4). Die Decks 6:Amarcord Deck, 7: Intervista Deck, 8: 8 ½ Deck sind reine Kabinendecks.
Deck 9: Ginger & Fred Deck
Auf dem Ginger & Fred-Deck stehen die beiden Pools im Mittelpunkt. Vorne im Schiff findet man das zweistöckige FitnessCenter, hinter den Pools liegt das Botticcelli-Restaurant, die Pizzeria Napoli sowie ganz hinten das Lido Aurora, das den Pool ohne Animation beherbergt.
Deck 10: E la nave va Deck
Deck 10 ist vom Fitnesss-Center (vorne, obere Etage) abgesehen ein reines Sonnendeck. Hier liegt auch das Zuzahlrestaurant Club Atlantica. Ganz hinten steht die Wasserrutsche.
Deck 11: La voce della Luna Deck
Deck 11 beherbergt den Balcona Atlantica, der zum Zuzahlrestaurant gehört und bietet außerdem jede Menge Platz zum Sonnenbaden sowie die offizielle Joggingstrecke.
Deck 12: Le Notti di Cabiria Deck
Neben der Ponte Aperto gibts auch ganz oben genug Möglichkeiten für Sonnenanbeter.

Zu den Kabinen:
Alle Kabinen sind mit 220V bzw. 110 V-Steckdosen ausgestattet. Wir hatten eine Außenkabine mit großem Balkon auf Deck 6 gebucht. Diese Kabine war. ca. 16 qm groß, der Balkon hatte etwa 5 qm und genug Platz für 2 Stühle und einen Tisch. Links vom Eingang befanden sich die Schränke, die genügend Platz für Klamotten für 14 Tage boten. Daran schließt sich ein Sitzplatz mit großem Spiegel und Schubladen an, in denen auch die Minibar und der Safe untergebracht sind. Auf dem dazugehörigen Tisch findet sich das Telefon und in einer der Schubladen ist der Fön untergebracht. Über dem Safe steht der Fernseher, der neben den Bord-Kanälen auch Satelliten-TV empfängt (die Kanäle sind davon abhängig, wo sich das Schiff grade befindet). Dahinter wieder eine große Spiegelfläche, die bis fast an die Balkontür reicht. Das gibt der Kabine Größe. Auf der rechten Seite ziemlich direkt hinter der Eingangstür geht s in das erstaunlich große Bad mit Waschtisch, diversen Ablagen, Toilette und Dusche. In der Dusche ist eine Wäscheleine angebracht. Hinter dem Badezimmer steht ein Sofa, dass sich in ein Bett verwandeln lässt, davor ein kleiner ovaler Tisch. Dahinter folgt dann das Doppelbett, bevor man vor der bodentiefen Fensterfront steht, die auf den Balkon führt. Dabei unterschied sich unsere Kabine mit großem Balkon von denen mit normalem Balkon vor allem darin, dass sie etwas zurück lag. Der Balkon war dadurch etwa 1,5 qm größer als bei einer normalen Balkonkabine. Unsere Kabine war vollklimatisiert und die Klimaanlage ließ sich zu unserer Zufriedenheit regeln. Gut gefallen hat uns neben dem großen Bad vor allem die geschmackvolle Einrichtung mit warmen Farben. Costa bietet auf der Atlantica einen kostenlosen 24-Stunden-Kabinenservice, den wir auch einige Male in Anspruch genommen haben. Der oder die Cabin Steward wird dabei angepiept und ist im Regelfall kurzfristig da.

Das Ausflugsprogramm
An den Tagen mit Hafenaufenthalt gibt es ein oft recht umfangreiches Ausflugsprogramm. Die Ausflüge sind teilweise recht teuer, dafür waren sie zumindest auf unserer Reise gut organisiert. Die Buchung ist vor Reiseantritt im Internet über die Costa-Homepage, an Bord im Reisebüro sowie in der Kabine über das Bordfernsehen möglich. Wir haben alle drei Varianten genutzt und alles hat prima funktioniert. Der preiswerteste Ausflug, den wir gemacht haben, kostete pro Person 40 Euro (Stadtrundfahrt Barcelona), der teuerste 136 Euro (Schwimmen mit Delphinen auf Tortola). Es gab preiswertere Ausflüge und teurere. Für Kinder (4-14 Jahre) gibt s ermäßigte Preise, Kinder unter 3 Jahren sind kostenfrei.

Getränke
Zu den Mahlzeiten gibt es morgens Wasser und O-Saft, mittags Eiswasser dazu. Abends gibt es ebenfalls Wasser, alle übrigen Getränke müssen bezahlt werden. Die Getränkepreise an Bord sind nicht preiswert, aber auch nicht überteuert. Ein Cocktail kostet zwischen 4 und 7 Euro (also normal), ein Bier schlägt bei 0,5 l mit 4,25 Euro zu Buche. Eine Flasche Wasser kostet 2,30 Euro. Immer dann, wenn man sich bedienen lässt, fallen zusätzlich 15 % Servicepauschale an. Es gibt die Möglichkeit, verschiedene Getränkepakete zu buchen wir haben diese genutzt. Nur im Voraus buchbar ist das All-inklusive-Paket, das wir gebucht haben. Es kostet pro Person und Tag 9,90 und wir hatten für eine Person gebucht. Dennoch wurde bei Einschiffung auf beiden Costa-Karten das X1-Symbol vermerkt, womit wir das Paket die ganze Reise über zu zweit nutzen konnten und das auch getan haben. Dieses Paket beinhaltet eine Auswahl von Bier, Weiß-, Rosé und Rotweinen (Hausweine) sowie Mineralwasser und Softgetränke (Cola, Fanta etc.) während des Mittag- und Abendessens. Zusätzlich haben wir an Bord dann noch für ca. 20 Euro ein Wasserpaket ausgegeben. Dieses beinhaltete Gutscheine für 12 Flaschen Wasser, die man jederzeit und überall einlösen konnte. Wir haben diese vorwiegend in unserer Kabine, aber auch bei Ausflügen genutzt. Ein anderes Paket ist ebenfalls an Bord buchbar und beinhaltet Gutscheine für 6 Flaschen italienischen Wein (kein Hauswein!), 1 Flasche Prosecco und 10 Flachen Mineralwasser (verschiedene Marken, u.a. San Pellegrino). Leider weiß ich nicht mehr, was dieses Paket kosten sollte.

Essen:
Das Abendessen wird in zwei Sitzungen serviert die 1. Sitzung beginnt um ca. 19 Uhr, die zweite gegen 21 Uhr. Die Zeiten variieren abhängig von Landgangszeiten um bis zu 30 Minuten. Im Restaurant hat man einen fest zugewiesenen Tisch diese Reservierung gilt aber nur für das Abendessen. Morgens und mittags ist das Restaurant ebenfalls geöffnet, aber mit freier Tischwahl. Wir haben morgens und mittags meist im Botticelli gesessen und je nach Bedarf mehr oder weniger gegessen. Im Restaurant waren wir nur einmal zum frühstücken, sonst nur abends. Auf unserer 12-tägigen Cruise gab es 3 Gala-Dinners: Das Welcome-Dinner, das Kapitäns- Gala-Dimner und das Abschieds-Dinner.

Auszug aus den Speisekarte:

Willkommens-Gala-Abendessen
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Cocktail die gamberi
(Garnelen-Cocktail in Sauce Aurora)
Foie gras d´anatra(Gänseleberpastete garniert mit Sellerie und Nuss-Sauce)
Carosello die frutta esotica
(Tropische Früchte mit Waldbeeren)
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Crema di aragosta Martell
(Langustencremesuppe)
Consommé di pollo e manzo con gnochetti
(Hühner- und Rinderkraftbrühe mit Gnocchi und Schnittlauch)
Gazpaccho
(spanische Gemüsesuppe, kalt serviert)
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Trofiette al pesto Zeffirino
(Pasta mit Pestosauce)
Manicotti alla sorrentina
(Manicotti gefüllt mit Ricotta Käse und Spinat, angerichtet mit Tomatensauce)
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Filetto di salmone in salsa olandese
(Lachsfilet in holländischer Sauce, serviert mit Polenta und frischen Spargeln)
Filetto di manzo in salsa ai tre pepi
(Rinderfilet an einer würzigen Pfeffersauce, serviert mit gebackenen Kartoffeln)
Anatra all´arrancia
(Ente a l´orange serviert mit Bigarade-Sauce und Berny-Kartoffeln)
Scaloppine di vitello al Marsala
(Kalbsschnitzel mit Marsala)
Cotolette di borlotti al forno
(Im Ofen gebackene Koteletten aus Borlotti Bohnen mit geschwenktem Spinat und Pinienkernen)
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Insalata Elegante
Gemischtes Gemüse mit Balsamico-Essig und Walnussöl

Dazu gab s dann noch die Dessert-Karte und ein Weinangebot. Liest sich nicht nur lecker, es war auch lecker. Das einzige, was wir am Essen bemängeln konnten, war, dass das Essen gelegentlich nur lauwarm am Tisch ankam (aber immer noch essbar!) und das manchmal auf der Karte etwas anderes stand als geliefert wurde. Einmal gabs Eis mit Aprikosen und serviert wurde Eis mit Pfirsich. Ein Steak entpuppte sich als Rinderbraten und dergleichen kleinere Irrtümer mehr. Von diesen Kleinigkeiten abgesehen war das Essen absolut einwandfrei. Nach ca. 8 Tagen gabs die ersten Wiederholungen in der Speisenfolge - etwas früh, aber da alles sehr lecker war, nicht so schlimm.

Zum Frühstück gabs vorwiegend warme Speisen (Würstchen, Rührei, gebratenen Speck etc.) und natürlich Brot, Brötchen und Marmelade und Honig. Dazu fand sich eine Omelette Station und es gab diverse Obstangebote und Joghurt sowie natürlich Cornflakes und Müsli. Lecker und umfangreich so haben wir eigentlich jeden Tag erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück begonnen. Mittags im Botticelli gab s neben diversen warmen Gerichten immer auch zwei frische Pasta-Gerichte und natürlich auch Obst und Eis zum Nachtisch.

Trinkgeld
Costa bucht automatisch 6 Euro pro Tag und Person vom Bordkonto ab. Diese 6 Euro werden auf das Personal verteilt, das den Tisch im Restaurant bedient hat (2 Personen) sowie sich um die Kabine kümmert (1 Person). Gerüchten zufolge (darüber konnte oder wollte uns niemand etwa genaues sagen) bekommen auch die Maitres im Restaurant und der Hotel-Chef einen Anteil ab. Es ist jedoch möglich, diese automatische Abbuchung zu stornieren und das Trinkgeld bar auszuzahlen man kann dann selbst bestimmen, wer wie viel bekommen soll. Wir haben diese Möglichkeit genutzt und etwas mehr als die empfohlenen 6 Euro gezahlt. Nach Aussagen unseres Personals ist es durchaus üblich, die automatischen Abbuchungen zu stornieren, jedoch gibt es wohl auch sehr viele Gäste, die dann gar kein Trinkgeld zahlen.

Gästebuch

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