Teneriffa - Juli 2009

Der Urlaub auf der Insel war unserer 3. Kanaren-Aufenthalt nach Fuerteventura und Lanzarote vor einigen Jahren.

Wir waren an der Costa Adeje im Riu Palace - definitiv lohnenswerte Anlage! Gebucht hatten wir über Tui und haben auch gleich einen Mietwagen dazugenommen und auch das hat sich als gute Entscheidung erwiesen.

In den 10 Tagen haben wir diverse Ausflüge gemacht und den Rest der Zeit auf unseren Liegen gefaulenzt.

Leider gabs in der Anlage das übliche Liegengenerve, wir mussten meistens schon vor dem Frühstück reservieren, um eine Liege zu bekommen. Dazu gab es im Hotel je Gast nur genau ein Badetuch für die Liege, was ich persönlich unschön fand. Darüber hinaus gabs aber definitiv nichts an der Anlage auszusetzen - im Gegenteil. Alle sehr freundlich und bemüht - wir haben uns wolhl gefühlt. Besonders empfehlenswert ist das SPA, das unter deutscher Leitung steht und eine Vielzahl an Anwendungen zu den üblichen Preisen anbietet (mehr Infos unter www.body-love.de).

Auf der Insel haben wir natürlich den Pico del Teide befahren, den man unbedingt gesehen haben muss. Außerdem waren wir im Loro Parque, der ein echtes Muss ist - besonders beeindruckt hat uns hier die Orca-Show und das Delphinarium. Und wir haben einen Abstecher nach Masca gemacht, ein altes Bergdorf, von dem aus man durch eine Schlucht ans Meer wandern kann. Wunderschöne Ausblicke...

Hier ein Bericht unseres Tages im Loro Parque und des Kurztrips nach Masca:

Der Park liegt im Norden Teneriffas, genau auf der anderen Seite der Insel. Hin wählen wir die schnellste Strecke und fahren über die Autobahn nach Puerto de la Cruz, was auch gut klappt. Der Norden ist in der Tat viel grüner, aber auch erheblich dichter besiedelt. Nach etwa 90 Minuten zügiger Fahrt erreichen wir den Park und lösen unsere Eintrittskarten. Schon nach wenigen Metern wissen wir: Die 30 Euro Eintritt pro Nase haben sich gelohnt. Sehr gepflegte Anlage, alles sehr grün, vieles blüht. Dazu jede Menge Vögel, vorwiegend Papageien und Amazonen aller Art. Und natürlich andere Tiere. Wir kommen zu den Seelöwen und sind enttäuscht, weil die Show grad vorüber ist.

Das nächste Highlight sind die Delphine und hier dauert es zwar noch 45 Min. bis zur Show, aber wir warten. 30 Min. vorher ist Einlaß und wir haben sehr gute Plätze. Ein großartiges Programm erwartet uns - nicht zu vergleichen mit dem Delphinarium im Heidepark, dass wir im letzten Jahr kurz vor der Schließung noch gesehen haben. Hier gibt's 9 Delphine, 6 davon sind aktiv in die Show eingebunden. Durch die Show führen 4 Trainer, die zeitweise auch im Wasser unterwegs sind. Die ganze Zeit habe ich das Gefühl, dass die Tiere Spaß haben an dem, was sie tun.

Gleich nebenan ist der Orca Ocean, Europas einziges Orca-Stadion. 4 Orcas aus der Sea World in San Fernando (alle dort geboren) leben hier. Auch diese Show beginnt erst in etwa 1 Stunde und wir entscheiden wieder, zu warten. Und wieder werden wir mit besten Plätzen belohnt. Die Show wird live aufgezeichnet und das Publikum wird gleich richtig eingestimmt, indem es auf einem großen Monitor gezeigt wird. Die Stimmung ist bestens. Die Orcas sind großartig, die Show ebenfalls. In den ersten Reihen wird man klatschnass - Pech! Immerhin stehen überall Schilder, dass man dort nass werden kann - und so eine Fluke eines Wals kann schon eine Menge Wasser über den Rand befördern…

Danach sehen wir noch die Seelöwen und bestaunen das Aquarium. Von dem Haitunnel hatte ich mir mehr versprochen. Ich bin durch das Kattegat-Center in Grenaa, Dänemark, offenbar etwas verwöhnt. Wir verlassen den Park gegen 16:15, obwohl wir noch nicht alle Tiere gesehen haben. Aber wir wollen den Rückweg über die Landstrasse nehmen und noch einen Abstecher nach Masca machen.

Und beides lohnt die Mühe! Die Strasse wird immer kurviger und steiler, für die nur knapp 80 km benötigen wir etwa 2 Stunden und manches Mal geht Kurve fahren nur im 1. Gang. Meistens kann man aber locker im 3. Gang und mit um die 40 km/h fahren. Wir haben einige spektakuläre Ausblicke und halten auch mehrfach an, um Fotos zu machen. Die Strecke nach Masca selbst ist supersteil und wir fahren nicht ganz bis in das kleine Fischerdorf, sondern nur bis zu einem Ausguck auf halber Strecke. Dort wenden wir nach einigen Fotos und machen uns auf den restlichen Heimweg. Gegen 18:30 Uhr sind wir wieder im Hotel - und ganz schön kaputt.

Die Fotos gibts im Fotoalbum. Von der Orca-Show haben wir außerdem einige kurze Film-Sequenzen, die hier abrufbar sind:

Film 1 (14 MB)
Film 2 (12 MB)
Film 3 (40 MB)
Film 4 (22 MB)

Alle Filme liegen im MOV-Format vor - ihr benötigt also ein entsprechendes Programm, um sie anzusehen (z.B. Quick Time Player).

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